Die 7 häufigsten Fehler beim E-Mail-Marketing und wie du sie vermeiden kannst

In dem großen Meer voller Marketing-Möglichkeiten ist eine Variante ohne jeden Zweifel ein wahrer Schatz: das E-Mail-Marketing. Die direkte digitale Werbe-Ansprache lässt bestenfalls den Umsatz deines Unternehmens steigen und vernetzt dich mit deinen Kunden. Groß angelegte Mailing-Kampagnen können aber auch schnell nach hinten losgehen. Dann verbrennst du die wichtigsten Ressourcen, die dein Unternehmen hat: Zeit und Geld.

Damit du von Anfang an die volle Power dieses Marketing-Tools nutzen kannst, haben wir für dich eine No-Go-Liste zusammengestellt. Vermeide die folgenden 7 Fehler und deiner nächsten erfolgreichen Newsletter-Aktion steht nichts mehr im Wege.

Abbildung 1 - https://pixabay.com/de/illustrations/e-mail-newsletter-marketing-online-3249062/

1. Du kaufst dir E-Mail-Adressen

Der häufigste Anfänger-Fehler. Ja, es gibt tolle Lock-Angebote von semiseriösen Anbietern. Und sich auf einen Schlag mehrere hunderte Mail-Adressen mit nur einem Klick kaufen zu können, klingt nach wenig Arbeit. Aber deinem Unternehmen bietet eine solche gekaufte Mailing-Liste keinen Mehrwert.

Etliche Mail-Adressen werden nicht zustellbar sein, da es sich um bereits nicht mehr existierende oder noch nie existierende Adressen handelt.
Was aber viel schlimmer ist: du machst dich strafbar! Als Unternehmer in Deutschland wirst du schon gemerkt haben, dass es viele Gesetze gibt. Für den Versand von Werbe-Mails gelten sogar gleich drei. Neben dem Telemediengesetz und dem Bundesdatenschutzgesetz regelt die Datenschutz-Grundverordnung die Rechtmäßigkeit deiner Mail-Kampagnen. Die DSGVO hat schon für einige unruhige Unternehmer-Nächte gesorgt. Nun gibt die Verordnung vor, dass der Empfänger von gewerblichen Mails in einem Double-Opt-In-Verfahren diese angefordert haben muss. Der potenzielle Kunde gibt die Erlaubnis, Werbe-Mails zu empfangen und muss diese in einer eingehenden Mail nochmals bestätigen.

Erst dann darfst du wild drauf lossenden. Aber Stopp! Damit kommen wir direkt zum nächsten Fehler.

2. Du verschickst E-Mails zu häufig

Wenn eine Sache für drastisch steigende Kundenunzufriedenheit sorgt, dann dass du einfach zu viele Newsletter verschickst. Deine Kunden werden von ständiger Werbung genervt sein.
Anfangs wandern deine Mails noch in den Papierkorb, aber nach ein paar Wochen folgt die Abmeldung vom Newsletter oder sogar die Meldung deiner Mail als Spam.
Das hat zu einem weniger Mailing-Kontakte zur Folge, zum anderen kann es passieren, dass deine Newsletter irgendwann nur noch in den Spam-Ordner zugestellt werden. Die Sichtbarkeit deiner Kampagnen wird einbrechen und dein Umsatz sinkt.

Wenn du dir unsicher bist, welcher Mailing-Rhythmus zu deiner Zielgruppe passt, frage sie einfach. So bist du auf der sicheren Seite und agierst kundenfreundlich.
Eine weitere Möglichkeit, dass deine Mail im SPAM-Ordner landet, erfährst du beim dritten vermeidbaren Fehler.

3. Deine E-Mails landen im Spam-Ordner

Du möchtest eine besonders aufmerksamkeitserregende Betreffzeile kreieren? Vielleicht nicht deine beste Idee. Viele Formulierungen stehen bei den Mail-Anbietern wie Outlook, Google-Mail und GMX auf der schwarzen Liste. Dann landen deine mühsam erstellen Newsletter beim Empfänger im Spam-Ordner und verschwinden in der Versenkung. 
Vermeide Wörter, die eine Geld-Bedeutung haben wie z.B. Gewinn, Geschenk, sparen oder kostenlos. Am besten führst du vor dem Verschicken deiner Mails immer einen Spam-Test durch.
Aber nicht nur der Spam-Ordner kann zum Marketing-Fail werden. Auch das nächste No-Go verwehrt deinen E-Mails die Sichtbarkeit.

Abbildung 2: https://pixabay.com/de/vectors/e-mail-e-mail-marketing-newsletter-4284157/

4. Du bietest deinen Kunden keinen Mehrwert

Die Medien-Nutzer haben heutzutage eine Aufmerksamkeitsspanne von wenigen Sekunden. Wenn also deine E-Mail eintrudelt, und der Empfänger nicht zügig einen Mehrwert erkennt, erlischt deine Chance auf einen potenziellen Umsatz. Um langweilige Inhalte zu vermeiden, lohnt sich zunächst der Blick aus Kundensicht.

Auch du bist Kunde und auch du hast Newsletter abonniert. Welche Werbe-Mails lassen dich neugierig werden?

Da natürlich ein Kunden-Klientel aus verschiedensten Charakteren zusammensetzt ist, kannst du auch einen Blick in die Statistiken deiner vergangenen Kampagnen wagen. Welche Mailings wurden geöffnet und haben Umsatz generiert?

Extra-Tipp:  Halte deine E-Mails kurz und arbeite mit Links, die auf deine Website führen.

5. Deine E-Mails haben schlechte Betreff-Zeilen

Du hast dir die größte Mühe bei deinem Newsletter gegeben, hast ein super Design und einen echten inhaltlichen Mehrwert und dann hast du keinen konvertierenden Betreff? Verschenkte Liebesmüh. Deine Betreffzeile ist das Herzstück deiner Mailing-Offensive. Punkt. Der Großteil deiner Empfänger öffnet Newsletter nur, weil sie durch den Betreff neugierig gemacht worden sind.

Wichtig ist, die Betreffzeile kurz zu halten, Spannung aufzubauen und vielleicht eine persönliche Note einzufügen. Probiere doch mal aus, den Vornamen des Kunden mit aufzunehmen. Mehr Klicks auf deine Mails sind dir garantiert.
Doch auch wenn deine Newsletter geöffnet und gelesen werden kannst du noch etwas falsch machen.

Abbildung 3: https://pixabay.com/de/illustrations/nachrichten-schlagzeilen-newsletter-530220/

6. Deine E-Mails haben schwache CTAs

Du hast es geschafft: der Empfänger deiner Mail ist interessiert und möchte sehen, was du ihm vorstellen möchtest. Jetzt geht es darum, Umsatz zu generieren und die Ausgaben für deine Marketing-Maßnahme zu übertreffen. Dafür müssen deine Calls-to-Actions effektiv sein.
Für den potenziellen Kunden muss direkt ersichtlich sein, was passiert, wenn er den Button anklickt. Damit er diesen aber zunächst überhaupt findet, musst du dir Mühe geben in Sachen Farbe, Form und Text.
Dann ist darauf zu achten, dass er auf deiner Website auch wirklich schnörkellos da landet, wo er landen soll. Kein Nutzer hat Lust, ewig zu suchen und wird es auch nicht tun.

Doch auch die Technik spielt eine wichtige Rolle für deine Mailing-Kampagnen.

7. Deine E-Mails sind nicht für mobile Endgeräte optimiert

Der Großteil deiner Mails wird auf dem mobilen Endgerät geöffnet. Ob es nun das Smartphone oder das Tablet ist. Das bedeutet für dich, dass dein Newsletter für die mobile Nutzung optimiert sein muss. Der Empfänger deiner E-Mail erwartet auf allen Endgeräten das gleiche perfekte Leseerlebnis. Verschobene Buchstaben, überlappende Formen und zu kleine Buttons sind Gift für dein Geschäft.

Fast alle Anbieter von E-Mail-Marketing-Lösungen passen das Design deiner Mails automatisch für die diversen Endgeräte an. Überprüfe trotzdem die verschiedenen Ausführungen, um garantiert fehlerfrei zu bleiben.

Abbildung 4: https://pixabay.com/de/illustrations/umschlag-buchstaben-nachricht-5656170/

Zum Abschluss geben wir euch noch einen Bonus-Tipp an die Hand: TESTEN.
Teste deine Newsletter, bevor du sie an deine finale Kundenliste schickst an dir selbst aus. Kontrolliere alle Fehlerquellen und merze gefundene Defizite direkt aus. So steht dir deinem makellosen und kundenfreundlichen Newsletter-Movement nichts mehr im Wege!

Wir wünschen dir viel Erfolg mit deinem E-Mail-Marketing.

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