5 Blog-Content No-Gos | IT-Web24 Blog

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Abbildung 1: https://pixabay.com/de/photos/hose-jeans-zettel-papier-schrift-1255847/

Content ist King und das nicht erst seit gestern. Doch die Art der Erstellung der Verbreitung hat sich im Laufe der Jahre stark verändert. Vor einigen Jahren wurden ellenlange Texte kreiert, nur um möglichst viele Keywords zu platzieren. Im Mittelpunkt standen nicht die Leser: innen, sondern Suchmaschinen wie Google. Die Texte wurden ausschließlich für Maschinen geschrieben, die User waren nebensächlich. Und es funktionierte! Die minderwertigen Texte erreichten Top-Rankings, da sie aus vielen Wörtern und zahlreichen Keywords bestanden. Die Qualität der Suchergebnisse brach ein und Google reagierte darauf.

 

Wer heutzutage Top-Rankings erzielen möchte, benötigt hochwertigen Content, der für die User geschrieben ist. Damit du deine User nicht abschreckst und möglichst lange auf deine Website hältst, haben wir für 5 Content No-Gos zusammengestellt, die du bei der Content-Erstellung für deinen Blog vermeiden solltest. 

1. Den ersten Eindruck verspielen

Ob im echten Leben oder online: für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance! Selbst wenn dein Content die Antworten auf die wichtigsten Fragen dieser Welt beantwortet, werden die User bei einem schlechten Eindruck verschwinden. Deine Website sollte Vertrauen erwecken und zur gewünschten Zielgruppe passen. Das Design und mögliche Pop-Ups entscheiden als Erstes über den Verbleib deiner potenziellen User. Wenn du hier versagst, verlassen deine User, ohne ein Wort gelesen zu haben, die Website. Aus diesem Grund solltest du auf folgende Dinge achten:

  • Verzichte auf störende Pop-ups
  • Nutze ein modernes Design
  • Setze Werbebanner sparsam ein
  • Nutze ansprechende Medien
  • Formatiere deinen Text
  • Unterglieder lange Absätze in mehrere Teile, wenn Sie zu lang werden
  • Verzichte auf Textwüsten

 

Wenn der äußerliche Eindruck gut ist, ist die Chance um einiges höher, dass die User auf deiner Website bleiben und nicht sofort wieder bouncen. Nun kommt es auf deinen Text an. Hierbei solltest du schon in der Einleitung an folgende Dinge denken, um möglichst wenig User zu verlieren:

  • Komme direkt auf den Punkt
  • Halte die Sätze kurz
  • Verzichte auf Informationen, die die User bereits kennen
  • Nutze die passende Sprache für deine Zielgruppe
  • Verzichte auf „Füllmaterial“
  • Mache die User schon in der Einleitung neugierig auf die Antworten ihrer Fragen

Denke daran, dass Blogleser möglichst schnell Informationen aufnehmen möchten. Wer ein Buch lesen möchte, wird nicht einen Blog aufsuchen.

Abbildung 2 https://pixabay.com/de/photos/start-whiteboard-zimmer-drinnen-3267505/

2. Auf die Leser: innen herabschauen

Besserwisser mag bekanntlich niemand. Und genau so ist es auch im Internet. Du hast die Erfahrung und Fähigkeiten, die deine User interessieren. Aber: das bedeutet nicht, dass du das Wissen von „oben herab“ an deine User weitergeben solltest. Wenn du auf eine überlegende und herablassende Art und Weise deinen Content formulierst, werden deine User abspringen. Klingt logisch, oder? In der Praxis wird dieser Fehler aber sehr häufig gemacht – meistens ganz unterbewusst. Die meisten von uns sind keine studierten Lehrer: innen und daher wissen wir häufig nicht, wie wir unser Wissen an andere weitergeben können.

Bei der Erstellung von Content solltest du daher auf folgende Dinge achten:

  • Nutze Fachwörter nur, wenn sie zu deiner Zielgruppe passen
  • Gebe den Usern das Gefühl, dass sie mit dir auf einer Augenhöhe sind
  • Erzähle von vergangenen Fehlern, aus denen du gelernt hast

3. Die falsche Zielgruppe ansprechen

Viele Blogger: innen verlieren mit der Zeit den Überblick über ihre Zielgruppe. Content wird am laufenden Band produziert, doch diesen liest niemand. Warum? Niemand interessiert sich dafür! Stelle dir vor, dass du eine Rockband hast und deine Band schon für einige Rocksongs bekannt ist. Mit der Zeit gefällt dir die Rockmusik nicht mehr und du konzentrierst dich ausschließlich auf elektronische Musik. Bei der Liveprämiere deiner neuen Songs ist das Publikum verwirrt und verlässt den Konzertsaal. Und genau das kann dir auch mit deiner Zielgruppe passieren!

Werde dir über deine Zielgruppe klar und nutze die Vorteile einer genau definierten Zielgruppe. Mit diesen Tipps kannst du deine Zielgruppe noch besser kennenlernen:

  • Erstelle deine Zielgruppenanalyse, sodass du deine Zielgruppe immer vor Augen hast
  • Lerne die „Probleme“ deiner Zielgruppe kennen und löse diese
  • Nutze die Sprache der Zielgruppe
  • Die Zielgruppe muss sich mit dir identifizieren können
Abbildung 2 https://pixabay.com/de/photos/start-whiteboard-zimmer-drinnen-3267505/

Übrigens: du kannst deine Zielgruppe auch durch neue Themenfelder erweitern. Die Erweiterung solltest du dir aber gut überlegen und langsam angehen. Wenn wir zu unserem Rockband-Beispiel zurückkommen, kann der Wechsel auf elektronische Musik, unter Umständen, sinnvoll sein. Zwar verliert die Band ihre alte Zielgruppe, doch die neue Zielgruppe könnte noch viel größer sein. Möglicherweise könne auch beide Zielgruppen zusammengeführt werden. Der Wechsel oder die Erweiterung einer Zielgruppe sollte daher immer gut überlegt sein und langsam durchgeführt werden.

4. Kein Alleinstellungsmerkmal

Egal, wie speziell deine Nische auch ist: du wirst nicht der einzige Blog sein. Aus diesem Grund ist ein Alleinstellungsmerkmal sehr wichtig. Wer den Content bei anderen Blogs „klaut“ und sich keine eigenen Dinge einfallen lässt, wird in Zukunft keinen Erfolg haben. Du musst dir ein Alleinstellungsmerkmal einfallen lassen, dass dich in deiner Nische einzigartig macht. Das kann beispielsweise deine ganz persönliche Meinung zu einem allgemein diskutierten Thema sein. Wichtig ist, dass du Content veröffentlichst, den die User so nirgends lesen können. Werde kreativ und sorge für ein Alleinstellungsmerkmal in deiner Nische.

Abbildung 4 https://pixabay.com/de/photos/chef-gesch%C3%A4ft-menge-2205/

5. Das Goodie-Bag vergessen

Jeder liebt Dinge, die kostenlos sind! Du erinnerst dich bestimmt noch an Kindergeburtstage, bei denen es am Schluss eine kleine Überraschung gab. Das waren doch einfach die besten Geburtstage, oder? Sorge dafür, dass auch deine Leser: innen am Ende des Blogartikels mit einem kostenloses „Goodie-Bag“ belohnt werden. Deine Leser: innen sollen das Gefühl haben, dass sie etwas geschenkt bekommen haben. Unter anderem können das folgende Dinge sein:

  • eine neue Sichtweise auf eine Problemstellung
  • Tipps, die die User umsetzen können
  • gute Unterhaltung
  • Inspiration
  • PDF zum Download mit nützlichen Inhalten
  • Gutscheincodes
  • Ratschläge etc.

Die Möglichkeiten sind endlos und stark von deiner Nische abhängig. Wenn du beispielsweise einen Blog über deine Kunst schreibst, könntest du am Ende eines Blogartikels ein kostenloses Gemälde von dir als Wallpaper zum Download anbieten.

Wir wünschen dir viel Erfolg bei deinem Blog. Solltest du noch Fragen haben, kannst du uns gerne kontaktieren!

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